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Safrankrokus

Der Safrankrokus, Crocus sativus, und der aus ihm gewonnene Safran gehörten früher zu den begehrtesten Handelswaren der Welt. Noch heute ist Safran teurer als jedes andere Gewürz. Bei den dunkelroten Fäden, die man kauft, handelt es sich um die getrockneten Narbenschenkel der Safrankrokusblüte. Etwa 300.000 dieser Fäden müssen für ein Kilo Safran geerntet werden.

Der Safrankrokus ist in Höhenlagen heimisch und mag gut durchlässige, sommertrockene, am liebsten sandige Standorte in voller Sonne. Man pflanzt ihn 15 bis 20 Zentimeter tief. Er ist zuverlässig winterhart; in den Gebieten, in denen Safran angebaut wird, freut man sich über schneereiche Winter - sie versprechen eine reiche Safranernte im folgenden Jahr.

Wichtig für die Blüte: die Zwiebel muss im Sommer ausreifen können, am liebsten richtig in der Hitze backen. Pflanzen Sie Safrankrokusse also in die wärmste Ecke ihres Gartens oder in Töpfe (die im Sommer mit Glas abgedeckt werden können, damit die Safranknollen schön heiß und trocken stehen). 

Die Blüte des Safrankrokus öffnet sich nur einmal und bleibt dann offen. Wer eigenen Safran ernten möchte, muss die Blüte frühmorgens ernten, die Safranfäden auszupfen und diese bei milder Hitze trocknen ( in der Nähe des Feuers, in der Sonne....). Erst dann entwickelt sich Safranol, das dem Safran sein Aroma gibt. 

In unserem Download-Bereich finden Sie diesen Text im PDF "Herbstkrokus".